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Stadtteildialog – Dokumentation ist online

Der Stadtteildialog „Haus für Film und Medien“ des Vereins Neues Kommunales Kino Stuttgart e.V. in Kooperation mit der Merz Akademie hatte zum Ziel, den Akteuren im Stuttgarter Osten das Konzept eines Haus für Film und Medien vorzustellen und ihnen ein Forum für Ideen, Wünsche aber auch Kritik zu geben. Am Donnerstag, 27.6.2013 wurde in fünf thematischen Arbeitsgruppen gemeinsam diskutiert und über Kooperationsfelder nachgedacht. Die folgende Dokumentation zeigt den Veranstaltungsablauf auf und fasst die Ergebnisse zunächst kurz zusammen. Anschließend folgen – in Thesen gruppiert – eingebrachte Positionen sowie eine Teilnehmerliste. Die Positionen spiegeln die Vielfalt der bei der Veranstaltung formulierten Anforderungen und Wünsche an ein Haus für Film und Medien wider.

Einladung zum Stadtteildialog „Haus für Film und Medien“

Wir laden am Donnerstag, 27.6.2013 / 14.30 Uhr in Kooperation mit der Merz Akademie zum Stadtteildialog über ein Haus für Film und Medien im Stuttgarter Osten ein. Damit möchten wir die Gelegenheit nutzen unsere Ideen mit den Akteuren im Stadtteil zu diskutieren und in verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen über Kooperationsfelder nachzudenken. Auch unabhängig von der Entscheidung über die zukünftige Nutzung der Villa Berg sehen wir großes Potential für den Stuttgarter Osten mit einem Haus für Film und Medien. Eine Veranstaltungseinladung mit geplantem Ablauf finden Sie in folgendem PDF. Um Rückmeldung wird gebeten.

Villa Berg und Park: Martin Körner, Markus Merz und Helmut Nanz stellen Zukunftskonzept vor

Die aktuelle Diskussion um die Zukunft des Parks der Villa Berg und der Villa Berg hat der Bezirksvorsteher von Stuttgart-Ost, Martin Körner, zum Anlass genommen, um gemeinsam mit Markus Merz und mit Helmut Nanz für ein gemeinwohlorientiertes Zukunftskonzept für den Park der Villa Berg und die Villa Berg zu werben und dieses in einem Pressegespräch vorzustellen. Markus Merz ist Vorsitzender des Vereins für ein Kommunales Kino und Rektor der Merz Akademie im Kulturpark Berg. „Unser Konzept für die Villa Berg bietet mit einem offenen Haus für Film- und Medienkunst Raum für Kreativität und knüpft an die bestehenden kreativen Potentiale in Stuttgart-Ost an. Die Villa Berg könnte zu einem öffentlichen Raum für die Präsentation bewegter Bilder in allen Facetten werden. Medienpädagogische Workshops für Kinder und Jugendliche, sommerliches Open Air-Kino im Park, Schulvorführungen, interkulturelle Filmreihen, Festivals, Familienkino, Gespräche mit Filmschaffenden, Debatten zur Netzfilmkultur und Game Jams sind nur einige mögliche Angebote“, so Markus Merz.

Hier die Pressemitteilung:

PK_2013_Mai_7_Villa Berg

Kommunales Kino: Platz 10 im 2. Bürgerhaushalt

26.992 Bürgerinnen und Bürger haben sich am zweiten Bürgerhaushalt der Stadt Stuttgart beteiligt, 2.943 Vorschläge gemacht und 952.580 Bewertungen abgegeben. Der Vorschlag „Kommunales Kino für Stuttgart schaffen“ belegt Platz 10: „Stuttgart braucht, wenn es sich als moderner Medienstandort profilieren will, wieder ein Kommunales Kino. Filme außerhalb des aktuellen Angebots und ohne kommerzielles Verwertungsinteresse sind ein wichtiger Teil eines kommunalen Kulturangebots. Historisch wichtige Filme, Filme zu bestimmten Themen aus verschiedenen Ländern und Epochen, Auseinandersetzung mit Filmkunst, Filmreihen zur thematischen Arbeit anderer Kultureinrichtungen: das wird schmerzlich vermisst und „schreit“ geradezu nach einem neuen Kommunalen Kino.“ Wir freuen uns sehr.

Medienosten

Hinter dem Wagenburgtunnel geht die Post ab, denn hier liegt ein Stadtteil mit viel kreativem Potenzial. Den Stuttgarter Medienosten haben die Landeshauptstadt Stuttgart und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart am 27.11.2012 in der Merz-Akademie mit einer Abendveranstaltung präsentiert. Raumentwicklung (Stichwort: Kreativareale), Gegebenheiten und Möglichkeiten für Kreativschaffende, die lokale Vernetzung der Medien-Akteure und Visionen der Stadtteilentwicklung waren nur einige Themen des Abends. Vorgestellt wurde auch die Kreativkarte Stuttgart-Ost. Anschließend gab es ein Get-together in Kooperation mit dem Filmbüro Baden-Württemberg e. V. (Warm-Up zur Filmschau Baden-Württemberg). Weiterlesen

Film ab – FilmKunstHaus für Stuttgart

Im Rahmen des Semesterprojekts „Film ab – FilmKunstHaus für Stuttgart“ haben Architekturstudenten der Uni Stuttgart, Institut für Baukonstruktion und Entwerfen, Lehrstuhl 1 (Prof. Cheret) im Wintersemester 2011/12 Raumkonzepte für ein Haus für Film und Medien geschaffen. Der Entwurf „Film ab…“ soll ein Baustein auf dem Weg zu einem Haus sein,  Potentiale und Ideen aufzeigen und der Öffentlichkeit nahebringen. Das Kommunale Kino wurde als neues Element im Konzept der Kulturmeile Stuttgarts integriert. Dazu standen den Bearbeitern zwei Standorte zur Verfügung – am Charlottenplatz und am Standort „Breuninger Parkhaus“. Heute wurden im Literaturhaus die Architekturmodelle gemeinsam von Studenten und Dozenten dem Verein, der Kulturpolitik und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Entwurfspräsentation zeigt eindrucksvoll den jungen Blick der Studenten auf das Thema „Kino“.

ProgrammMacherTag

Wir haben im Sommer erste Impulse gegeben, beim ProgrammMacherTag am Samstag, 26.11.2011 konnten Sie Ideen einbringen. Der Tag mit Workshops, Diskussionen und Vorführungen war der inhaltliche Abschluss der Vorbereitungsphase 2010/11 für ein Neues Kommunales Kino. In drei von Kuratoren begleiteten Workshops haben wir aktuelle Positionen sondiert und begonnen Programm in den Bereichen Vermittlung, Innovation, Kontext und Interkultur partizipativ zu gestalten. In einer Podiumsdiskussion haben sich Preisträger des deutschen Kinemathekenverbunds als „Best Practise“-Beispiele für kommunale Kinoarbeit vorgestellt. Anschließend haben wir mit einer Filmdebatte zu Netzfilmkultur auch die Rolle von Kommunalen Kinos im digitalen Zeitalter diskutiert. Der ProgrammMacherTag wurde folgendermaßen aufgebaut: Weiterlesen

Kommunales Kino: Platz 9 im 1. Bürgerhaushalt

Das Kommunales Kino belegt insgesamt den Platz 9 unter 1745 Vorschlägen im 1. Bürgerhaushalt der Stadt Stuttgart und den Platz 2 im Bereich Kultur. Der Vorschlag hieß im Wortlaut: „Ein kommunales Kino zeigt Filme außerhalb des aktuellen Angebots und ohne kommerzielles Verwertungsinteresse. Es zeigt historisch wichtige Filme, Filme zu bestimmten Themen aus verschiedenen Ländern und Epochen, es regt zur Auseinandersetzung mit Filmkunst an und bietet Filmreihen zur thematischen Arbeit anderer Kultureinrichtungen an. Stuttgart, das sich so gern als moderner Medienstandort profilieren möchte, kann es sich nicht länger leisten, einen so wichtigen Teil lebendiger Stadtkultur zu vernachlässigen.“ Leider führte dies nicht dazu, dass der Gemeinderat sich für das Vorhaben aussprach. Hier die Entscheidungen des Gemeinderats.

5 Aktionen im Juni / Juli 2011

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In 5 Pilotprojekten im Juni und Juli 2011 (siehe Booklet & Aktions-Flyer) haben wir unsere Vorstellungen der programmatischen Arbeit aufgezeigt. Nach einem Podiumsgespräch „KoKi21 – Kommunale Filmarbeit gestern und morgen“ (9. Juni 2011) im Literaturhaus Stuttgart näherte sich der Themenabend „Über die Leinwand hinaus“ (22. Juni 2011) innovativen Film- und Medienformen an einem ungewöhnlichen „Media Space“, einer ehemaligen Tankstelle. Bei der KinderFilmWerkstatt & Live-Fernsehshow „Was denkst Du über das Filmemachen?“ (07. Juli 2011) konnten ca. 120 Schulkinder in Werkstätten zu den Themen Kostüm, Szenenbild, Kamera, Licht, Trickfilm, … hinter die Kulissen der Filmproduktion blicken, aktiv partizipieren und anschließend die Arbeitsergebnisse selbst in einer Fernsehshow präsentieren. Im Rahmen der Sommerfestivals der Kulturen und in Kooperation mit dem Forum der Kulturen und dem deutsch-türkischen Forum realisierte der Verein eine Filmvorführung und ein Nachtgespräch mit dem Regisseur Cem Kaya zum Film „Arabesk – Gossensound und Massenpop“ (16. Juli 2011) im Wilhelmspalais. Abschließend sprachen beim Runden Tisch „Kunst, Kommerz, Kino – es geht um`s Ganze“ (27. Juli 2011) Kinomacher aus Leidenschaft über Chancen, Perspektiven und Kooperationsmöglichkeiten. Die Resonanz bei den Veranstaltungen mit im Durchschnitt jeweils ca. 100 Besuchern zeigt den Bedarf nach einem Neuen Kommunalen Kino.

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