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Villa Berg

Im Vorfeld, während und in Folge der Veranstaltung „Medienosten“ wurde von unterschiedlichen Seiten angeregt die Villa Berg als möglichen Standort eines Haus für Film und Medien in die Gedanken einzubeziehen. Ein offenes Haus für Film und Medien in der Villa Berg würde das Profil des Stuttgarter Ostens als Film-, Medien- und Kreativ-Standort optimal ergänzen. Die Villa Berg wäre wieder ein kultureller Leuchtturm für die Landeshauptstadt Stuttgart und gleichzeitig ein offenes Haus für den Stadtteil. Gerade die Filmkultur mit ihren niederschwelligen, offenen, publikumswirksamen und breiten Angeboten könnte gut zu den Gegensätzen und Milieus des Stuttgarter Ostens passen. Von der Villa Berg könnten folgende Impulse ausgehen:

  • als Labor die Verbindung von Forschung / Innovation und Rundfunk (Merz Akademie, Wand5, SWR)
  • als Kinder- und Jugendmedienakademie die Verbindung von kultureller Bildung, Medienpädagogik und Schulen (Landesmedienzentrum, Stadtmedienzentrum, Schulen, Kindergärten, Horte)
  • als Stadtteilzentrum die Verbindung, Beteiligung und Inklusion der Bürger des Stuttgarter Ostens (Jugendliche, Migranten, Rentner, sozial schwache Schichten)
  • als Forum die Vernetzung von Kreativen, Künstlern, Nachwuchs und Wirtschaft
  • als Stadtentwickler die Stärkung des Stadtteils und die Öffnung Stuttgarts hin zum Neckar

Die Umnutzung der Villa Berg als Haus für Film und Medien könnte damit ein beispielhaftes Modellprojekt für die inhaltliche und räumliche Weiterentwicklung von Stadtteilen mit Hilfe kultureller Orte werden und würde gleichzeitig das tradierte Grundkonzept von Kommunalen Kinos neu interpretieren. Die Villa Berg veranschaulicht als Bild die räumliche Vision der Initiative, die Voraussetzung für eine Realisierung des Vorhabens ist im Moment (noch) nicht vorhanden, da sich die Villa Berg nicht im Eigentum der Stadt Stuttgart befindet.

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